Ganz, ganz herzlichen Dank an die zahlreichen und vor allem interessierten Zuhörer der gestrigen Lesung im Mythos!

Es war mir eine aufrichtige Freude an diesem Ort zu lesen und mich den überaus spannenden Fragen im Anschluß zu stellen.

Hier findet Ihr zwei, drei Fotos der Veranstaltung.

Als kleine Anekdote kann ich noch berichten, dass ich bis zum heutigen Tage während (fast) jeder meiner Lesung eine begleitende Demonstration in der Stadt hatte (was allerdings nichts mit mir zu tun hat). Das die gestrige Demonstration jedoch direkt an der Lesung vorbei ging war selbst für mich neu ;-) Wer an den Inhalten der politischen Versammlung Interesse hat, kann hier noch einmal nachlesen.

Und da wir gerade bei der Politik sind: Ein Tag vor(!) meiner nächsten Lesung am 03.Juni auf der NordCon in Hamburg, marschiert der ekelhafte braune Mob durch die Hansestadt. Ich halte es für unabdingbar am 02. Juni ein Zeichen zu setzen und um 09:30h auf den Gerhart-Hauptmann-Platz sich der breiten Bündnis-Demonstration gegen diesen Nazi-Aufmarsch anzuschließen. Ich hoffe wir sehen uns dort und gerne im Anschluss auf der NordCon!

Und noch ein kleiner Tipp:

Wer sich für Fotografie interessiert, kann bei Iris-8 ein paar spannende Augenblicke finden.

Ich bin beeindruckt von diesem Blick für Details.

Lüneburg – Hamburg – Tokio

… oder so ähnlich …

Die nächste Lesung aus Angbar Mortis findet bereits in der kommenden Woche, 24. Mai 2012, in Lüneburg statt. Da wird auch schon die nächste Veranstaltung fest terminert.

Im Rahmen der wunderschönen NordCon findet ihr mich am Sonntag, den 03. Juni 2012 ab 15:00h, passenderweise im Zwergenzwinger. Es freut mich ganz besonders dort lesen zu können.

Und zum Schluß des heutigen Artikels mal ein ganz besonderes Kuriosum: Man kann sowohl Riva als auch Angbar Mortis in Japan bestellen! Wer also 1,181 Yen übrig hat und noch dringend eine Urlaubslektüre für seinen Besuch im Land der aufgehenden Sonne sucht, sollte dringend zuschlagen. Mich würden ja mal sehr die örtlichen Verkaufszahlen interessieren…:-)

In diesem Sinne: Sayonara!

Nun wurde es auch offiziell verkündet – der Ort der Handlung des finalen Romans der Mortis-Trilogie.

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, bieten die Mortis-Bücher eine lose Verkettung von Ereignissen aus dem Leben des maraskanischen Zauberers Madajin. Es ist nicht unbedingt erforderlich mit dem ersten Band in Riva einzusteigen, um die Handlung des zweiten oder dritten Romans zu verstehen. Jede Geschichte steht für sich allein. Trotz alledem macht die tragende Figur der Geschichte sicherlich auch die eine oder andere Veränderung durch – auch über Buchdeckel hinweg. Somit wird es den einen oder die andere auch nicht verwundern, dass die dritte und letzte Stadt der Mortis-Trilogie eben nicht – wie manche vermuteten – Mengbilla ist. Es geht zurück zu den Anfängen der Heldenreise des einstmals jungen Zauberers. Es geht nach:

Tuzak

Es ist für mich eine besondere Ehre und vor allem eine aussergewöhnliche Herausforderung einen Roman auf Maraskan zu schreiben. Diese einzigartige (sorry!) Kultur, welche einst von Karl-Heinz Witzko ersonnen und in mehreren Büchern beschrieben wurde, mit neuem Leben zu erfüllen. Die hinterlassenen Fußstapfen sind groß, deshalb werde ich gar nicht erst versuchen sie auszufüllen, sondern gehe lieber neben ihnen her :-)

Leider müsst ihr Euch noch bis 2013 gedulden, bis die Reise in die Lilienhafte angetreten werden kann.

Und Gewinner / innen gab es auch noch: Ich gratuliere von ganzem Herzen  Lars Henrik Heinbockel, Andre Kryschun und Nadine Grimme. Ich habe keine Ahnung, wie ihr auf die richtige Antwort des Ulisses-Preisausschreiben gekommen seid, aber ihr habt´s geschafft. Ihr seid das Wunder! Viel Spaß mit Angbar Mortis!

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal aus vollem Herzen bei den zahlreichen Zuhörern der Lesung auf der R.P.C. 2012 bedanken.

Ich hätte nicht gedacht, dass es zu solch früher Stunde so viele Interessierte in das werk-zeugs Lesecafè zieht.

Besonderer Dank gilt natürlich meiner großartigen Kollegin Judith C. Vogt, mit der es immer wieder ein Vergnügen ist solche Veranstaltungen zu machen.

Aber auch den Damen und Herren von werk-zeugs möchte ich noch einmal ganz herzlich danken, dass sie eine Neuauflage des Double-Feature ermöglicht haben.

Hier gibt könnt ihr noch ein paar Bilder von der Lesung sehen.

Und wenn sich der freundliche Herr, der die gesamte Lesung über gefilmt hat, bei mir melden könnte, wäre das toll.

may the 4th be with you

Posted: Mai 4, 2012 in Uncategorized

Die Koffer sind gepackt und bald geht es los in Richtung Köln zur R.P.C. und zur Lesung aus Angbar Mortis.

Darüber hinaus lohnt es sich in den nächsten Wochen hin und wieder auf diese Seite zu schauen, denn es gab eine spannende Kooperation mit larp.tv, die ihr Euch nicht entgehen lassen solltet.

Und immer an das Tagesmotto denken: May the 4th be with you!

Tag der Befreiung

Posted: Mai 3, 2012 in Uncategorized

Als Wegbegleiter in phantastische Welten ist es nicht immer gegeben, sich zu politischen Umständen zu positionieren.

Aber manche Themen sind zu wichtig um sich in gemütliches Schweigen zu hüllen.

Der Klang von marschierenden Stiefeln im Hall von widerlichen Stammtischparolen zeigt nicht erst seit der Mordserie der NSU, dass Faschismus, Rassismus und Antisemitismus in diesem Lande nie ganz aus der Mode gekommen sind.

Umso weniger zögerte ich, als ich gefragt wurde, ob ich am 08. Mai, anlässlich des 67. Tag der Befreiung vom Faschismus, lesen möchte. Natürlich werde ich nicht aus einem meiner Romane lesen, sondern einen angemessenen Text zu diesem Anlass vortragen.

Organisiert durch das Bündnis für Demokratie / Netzwerk gegen Rechtsextremismus findet diese Veranstaltung um 19:00h im Lüneburger Glockenhaus zum Gedenken an die Opfer des Faschismus statt. Neben weiteren vorgetragenen Texten spielt die Klezmer-Musikband “Di Chuzpenics” auf.

“Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden und ihren Angehörigen schuldig“

- Der Schwur von Buchenwald