i’m all alone in a world you must despise

Veröffentlicht: Januar 23, 2012 in Uncategorized

Der Vorhang hebt sich zum fünfzigsten Artikel auf diesem blog.

Diesmal handelt es sich um einen ganz besonderen, nämlich der offzielle Ankündigung des Ulisses-Verlags zu meinem zweiten Buch Angbar Mortis. Aber lest selbst die ersten Worte zu dem neuen Roman …

stolz – wacker – treu

Ein grausamer Mord erschüttert das beschauliche Städtchen Angbar!

Gemeinsam mit der Zwergin Gergrimm versucht der Zauberer Madajin die Fährte des Mörders aufzunehmen. Dabei wird er mit den dunklen Geheimnissen und der Fremdenfeindlichkeit der bigotten Angbarer Gesellschaft konfrontiert, deren saubere Fassade im Zuge der Ermittlungen zusehends Risse erhält. Die Spur führt ihn ausgerechnet in jene verhängnisvolle Nacht im Jahr des Feuers zurück, als ein Dämon die Stadt mit seinen Flammenschwingen verheerte.

Der obenstehenden Text ziert den Buchrücken des im Frühjahr erscheinen Romans Angbar Mortis. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um eine Fortsetzung des im letzen Jahr erschienen Buches Riva Mortis.

Jedoch ist es nicht nötig (wenn auch empfehlenswert) den vorhergegangenen Roman gelesen zu haben, da es sich bei Angbar Mortis um eine abgeschlossene Geschichte handelt. Wem der augenzwinkernde Humor des ersten Romans gefallen hat, wird Angbar Mortis nicht mehr aus der Hand legen können.

Es wird ein Wiedersehen mit dem wirrköpfigen Magier Madajin geben, der auszog um das sagenumwobene Honingen mit eigenen Augen zu sehen. Enttäuscht muss er feststellen, dass die Wirklichkeit nur wenig Ähnlichkeit mit der berühmten Stadt des maraskanischen Theaters aufweist.

Als ihn sein Weg nach Angbar, dem Symbol für die Harmonie zwischen Menschen und Zwergen, führt, wird er unfreiwillig in eine mörderische Verschwörung gezerrt. Kriminalistisches Fingerspitzengefühl ist in einer Welt gefragt, welche dem Protagonisten ebenso fremd ist, wie seiner rustikalen Begleiterin, der Ambosszwergin Gergrimm. Nach sieben verstorbenen Ehemännern sucht sie ihr Glück in der Ehrenden und findet dort einen blutigen Pfad zwischen Blumenbeeten und Gartenzäunen, der quer durch die scheinheilige Gesellschaft der Stadt verläuft.

Das Chaos ist vorprogrammiert, wenn maraskanische Weltsicht und zwergische Dickköpfigkeit auf Angbarer Ordnung und Spießbürgertum treffen.

Angbar Mortis ist skurril, verschroben, böse – und sicherlich kein Buch für Kinder.

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