Shoot’em in the back now

Veröffentlicht: August 25, 2014 in Uncategorized

Mein erstes Nerd-Turnier.20140717-132124-48084984.jpg

Ich schulde Euch noch einen Rückblick auf mein erstes Spiele-Turnier. Das will ich mal schnell ändern.

Am 16. August machte ich mich auf den Weg nach Adendorf zum ersten X-Wing-Turnier im Fantasy-Kontor. Ich darf bereits vorgreifen und mich beim Besitzer des großartigen Geschäfts bedanken: Holger, die Organisation der Veranstaltung war hervorragend, alles passte prima und die Gespräche am Rande fand ich äußerst interessant.

Am Abend zuvor warf ich noch einmal meine Aufstellung über den Haufen, um mit drei Rebellenschiffe in das spielerische Gefecht zu ziehen. Denn bei X-Wing handelt es sich um ein taktisches Spiel zu zweit, bei dem jeder Spieler eine Einheit Raumjäger übernimmt und, so im Falle bei diesem Turnier, innerhalb von sechzig Minuten möglichst viele Abschüsse – sprich Punkte – einfährt. Zwei X-Wing- und ein E-Wing-Flieger sollten mein Squad bilden, was sich als nicht gerade glückliche Entscheidung herausstellte.

Kurz nach der Ankunft musste ich schon etwas schlucken als ich erfuhr, dass die anwesenden Spieler größtenteils aus Hamburg, der Hochburg der X-Wing-Community, kamen und obendrein der amtierende deutsche Meister dabei war. Und was soll ich sagen: Meine Befürchtung war berechtigt. Meine Gegner spielten fast ausnahmslos in einer anderen Liga. So muss man sich also fühlen, wenn man als FC Kleintuftingen gegen den FC Bayern München antritt.

Jedoch versuchte ich meine Haut teuer zu verkaufen was zumindest soweit gelang, dass ich in jedem meiner vier Spiele mindestens eines der gegnerischen Schiffe abgeschossen hatte und meinen Mitspielern den Sieg möglichst schwer gemacht hatte. Trotzdem ging ich mit wehenden Fahnen unter und wurde glorreich Letzter 🙂

Auch wenn ich mein Ziel – mindestens ein Spiel zu gewinnen – nicht erreichen konnte, hatte ich einen großartigen Tag. Ich habe sehr, sehr nette Menschen kennengelernt und habe wahnsinnig viel über X-Wing gelernt. Auch die Erkenntnis, wenn man seine Taktik an einen Flieger koppelt und dieser immer spätestens in der zweiten Runde abgeschossen wird, ist eher die Taktik verkehrt. Besonders gefreut hat mich das Angebot meines ersten Gegners Jan, der bei einem Sieg seinerseits einen meiner Romane kaufen wollte, was er prombt noch direkt vor Ort einlöste. Schicke Aktion die meinen Gram über vier Niederlagen in Folge dämpfte. Obendrein durfte ich mit neuen Würfeln nach Hause gehen, so dass ich bei meinem nächsten Turnier nicht ständig den Mitspieler anschnurren muss. Und die Anmeldung für ein weiteres Turnier ist bereits raus…In diesem Sinne: Rebel Scum!

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