disconnected from the things I see

Veröffentlicht: Januar 29, 2018 in Uncategorized

Nun geht es Schlag auf Schlag.img_3763

Nachdem ich im letzten Beitrag noch den Titel meines kommenden Romans verraten habe, gibt es heute bereits das dazugehörige Cover und den Veröffentlichungstermin.

Den Auftakt der neuen Reihe, von in der BRD publizierten Shadowrun-Romanen, macht im März Iwans Weg von David Grade, ehe es zwei Monate später mit Jan Tobias Kitzel und seinem Orks weinen nicht weitergeht. Im Juli folgt mein Roman Alter Ego. Dabei handelt es sich um eine abgeschlossene Geschichte, so das es keine Notwendigkeit gibt die anderen Romane zu lesen. Ich werde es trotzdem tun, denn ich bin schon sehr gespannt, was die beiden Autoren da gezaubert haben.

Noch ist es etwas hin bis Alter Ego in den Regalen der Buchhandlungen zu finden ist, aber damit ihr schon wisst, wonach ihr ausschalten müsst, hier das fertige Cover von Andreas Schroth. Ich bin ihm für diese fantastische Arbeit sehr dankbar, denn sie trifft nicht nur das Berlin des Jahres 2076 prima, sondern vor allem einen der Protagonisten, wie ihr im Sommer feststellen werdet.

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open your eyes, time to wake up

Veröffentlicht: Januar 23, 2018 in Uncategorized

Das Kind hat einen Namen.img_3763

In diesem Jahr erscheint mein neuer Roman. Etwas müsst ihr Euch noch gedulden, ehe die Reise in die sogenannte Sechste Welt beginnt.

Diesmal führt der Weg nicht in historische Fantasy-Welten, sondern in das Jahr 2076, wo übermächtige Großkonzerne das Weltgeschehen in gierigen Händen halten und Cyberpunk mehr als ein Album von Billy Idol ist. Doch auch Orks, Elfen und Drachen sind Teil dieser erwachten Welt und streiten um einen Platz innerhalb der Gesellschaft.

Genau, einige von Euch werden es bereits erahnt haben, es geht in die phantastische Welt von Shadowrun. Ich habe die große Freude Teil der neuen deutschsprachigen Romane zu sein, was in meinem Fall einem Jugendtraum nahe kommt. Seit 18 Jahren lese ich fast alles, was zu Shadowrun publiziert wird und bin sehr glücklich, Teil dessen zu werden.

Doch dieser Beitrag soll nicht nur meine Begeisterung über das Franchise oder meinen kommenden Roman zum Ausdruck bringen, sondern noch eine echte Neuigkeit präsentieren. Den Titel des Buches.

Die Taufe war kein leichter Prozess – das ist er eigentlich nie – doch dieses mal habe ich und der Verlag länger um die richtige Aussage, die richtige Formulierung, gerungen. Darf es mehr Cyberpunk sein oder mehr Pulp? Es sollte mehr knallen und neugierig machen. Nach einigem hin und her, um den Kern des Buches griffig zu gestalten, platze der Knoten und der Roman erhielt einen Namen, der mehr als passend ist.

In wenigen Monaten darf ich Euch Alter Ego präsentieren, worüber ich sehr glücklich bin.

aus dem nebel in die fabrik

Veröffentlicht: Januar 11, 2018 in Uncategorized

Das Jahr 2018 beginnt gut.img_3763

Das erste größere Projekt befindet sich auf dem Weg zum Verlag und wird in diesem Jahr das Licht der Welt erblicken. Um was es sich genau handelt möchte ich noch nicht verraten, lediglich, dass es ein Herzensprojekt war und ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin. Sobald ich mehr sagen kann, erfahrt ihr es natürlich als erstes.

Auch bei meinem nächsten Roman geht es voran. Neben dem Cover und dem Titel, hat er nun auch ein Veröffentlichungsdatum. Ihr müsst Euch noch etwas gedulden bis ich mehr verrate, aber ich sage jetzt mal, der Sommer wird schön.

Ansonsten arbeite ich zurzeit an den Klappentexten für die besagten Produkte, ein Fachartikel möchte noch geschrieben werden, während ich sukzessive immer tiefer in das nächste Großprojekt einsteige, welches mich über das Jahr hinweg sicherlich begleiten wird. Es wird also alles andere als langweilig und ich freue mich sehr darüber.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei meinem Podcast der Herzen bedanken. Ausgespielt hat sich in seiner letzten Ausgabe der (Nicht nur) Rollenspiel-Nachrichten der Welt von Eis & Dampf angenommen. Meine Kurzgeschichte Galileo starb zu Recht hat ihnen besonders gut gefallen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Viele Grüße an Euch Podcaster und Hut ab, dass Euch mein Nachname so leicht von den Lippen ging!

Der Literaturbetrieb nimmt seine Arbeit auf

Veröffentlicht: Januar 7, 2018 in Uncategorized

Am 17.01.2018 startet um 20:15 Uhr der Literaturbetrieb im Infocafè Anna & Arthur in Lüneburg.IMG_4043

Bei unserer ersten Veranstaltung möchten wir euch den Roman „Biskaya“ von SchwarzRund und das Sachbuch „exit RACISM“ von Tupoka Ogette vorstellen. Beide Bücher verhandeln das Thema Rassismus und wir möchten mit euch sowohl über den Inhalt, als auch über die politische Dimension der Bücher ins Gespräch kommen.

Der Literaturbetrieb wird zukünftig einmal im Monat im Anna & Arthur stattfinden.
In jeder Veranstaltung stellen wir zwei Bücher vor, die thematisch miteinander verknüpft sind. Dabei sind Themenbereiche wie Rassismus, Flucht, Feminismus, die Radikale Linke und vieles anderes angedacht.

Wir freuen uns auf euch!

Frohes neues Jahr

Veröffentlicht: Januar 1, 2018 in Uncategorized

Meine guten Vorsätze und Vorahnungen für 2018:

– Gesundheit

– Entnazifizierung von Sachsen

– und Österreich

– Die Erkenntnis, dass es keine gute Idee war der FPÖ sowohl das Innen-, als auch das Verteidigungsministerium übergeben zu haben

– Entwaffnung aller Faschisten

– Ein blaues Pony

– Freiheit für Deniz Yücel

– und allen anderen politischen Gefangenen

– Die Rückkehr der Serenity

– strukturelle Konsequenzen durch die #metoo Kampagne

– Eine Leipziger Buchmesse ohne chauvinistische Verlage

– oder völkische

– oder rassistische

– oder verschwörungsideologische

– Phantastikrollenspiel wird zum Weltkulturerbe erklärt

– Auflösung religiöser Radikaler in ein homophones, frauenfeindliches Nirwana

– Luke Skywalker lebt und Leias Christi Himmelfahrt war eine Massenillusion

– Die öffentliche Anerkennung, dass Donald Trump ein bezahlter Schauspieler der Staatschefs der G20 ist, um von ihren Verfehlungen abzulenken

– Das niemand mehr über Donald lacht

– Marvel lernt endlich von DC Comics wie man gute Filme dreht

– und traut sich eine weibliche Hauptfigur ins Rennen zu schicken

– Agrarminister Christian Schmidt wird Demokratiebeauftrager in Nordkorea

– gemeinsam mit Thomas de Maizière

– Gauland zieht zu Bernd Höcke, damit beide lernen, wie wichtig ein guter Nachbar ist

– Nazguls brandschatzen daraufhin Thüringen, finden aber weder den einen Ring, sondern lediglich gesellschaftlichen Sprengstoff auf Höckes Hof

– Bilder von knutschenden Männern werden verpflichtend in jede Kaserne aufgehängt

– und ersetzen damit die Wehrmachtsdevotionalien

– Übergriffe auf Schlammblüter nehmen zu und scheinen den Antisemitismus abzulösen

– da dieser jedoch prima in Deutschland verwurzelt ist, bleibt die Verfolgung von Muggeln eine Randnotiz

– Nach 26.000 Verhandlungstagen entstehen zaghafte Zweifel daran, dass der NSU isoliert zu Dritt agiert hat

– da eine mordende Naziszene jedoch nicht existieren darf, kehrt man 2018 zur bewerten Terminologie der „Döner-Morde“ zurück

– Die Automobilindustrie sponsort die gewerkschaftliche Initiative für Transparenz in der Wirtschaft

– und wird daraufhin von Amazon enteignet

– Die Bundesrepublik erkennt, dass es ohne sie ganz gut funktioniert und setzt Jogi Löw als repräsentativen Winkeonkel ein

– bevor sie sich endgültig auflöst

– Die daraus resultierende, friedliche Anarchie irritiert die Deutschen zutiefst, so dass bereits Mitte Januar das Jahr 2018 für beendet erklärt und 2017 reinthronisiert wird

– Alles bleibt beim Alten

– Frohes neues / altes Jahr euch allen!

you create the feeling

Veröffentlicht: Dezember 27, 2017 in Uncategorized

Kommen wir zum wahrscheinlich letzten Beitrag des Jahres.foto

Auf dem Blog des Kollegen Christian Künne habe ich eine kurze Rezension zu der Anthologie Eis & Dampf gefunden. Nicht nur, dass die Kurzgeschichtensammlung im Gesamten zu gefallen weiß, meine Erzählung Galileo starb zu Recht fand noch einmal besonders lobende Worte. Darüber freue ich mich sehr.

Wie das Hamburg Magazin bereits vermeldet hat, bin ich Teil einer Lesung in der Hansestadt. Am Sonntag den 04. Februar findet die Norddeutsche Lesebühne statt. In der Maurienstr. 19, 22305 Hamburg kann man ab 17h nicht nur mir, sondern insgesamt sechs Autoren lauschen, die nicht nur aus ihren Werken lesen, sondern auch ein paar Einblicke in die Welt des Schreibens geben. Ich freue mich sehr auf diese Form der Veranstaltung und auf meine Kolleginnen und Kollegen, namentlich Marc Freund, Charlotte Kliemann, Silke Tobeler, Vincent Voss sowie Tom Finn. Moderiert wird die Veranstaltung von Marco Ansing, der Eintritt beträgt  12 €, ermäßigt 10€.

Bevor ich Euch Euren guten Vorsätzen für das neue Jahr überlasse gibt es von mir noch eine klare Kaufempfehlung. Das Geek! Magazin hat ein Sonderheft zu den 80er Jahren herausgebracht. Ja richtig, es geht um Trio mit 4 Fäusten, David Hasselhoff und Saber Rider. Das Heft ist ein Riesenspaß und ich bin sehr froh, einen Artikel zum Thema Renaissance des Rollenspiels beigetragen zu haben. Die Ausgabe ist an den bekannten Verkaufsstellen bereits erhältlich.

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Nun bleibt mir nur noch Euch einen guten Übergang in das Jahr 2018 zu wünschen. 2017 war gut zu mir und im nächsten Jahr warten bereits einige spannende Projekte auf ihre Veröffentlichung. In diesem Sinne wünsche ich Euch ein abenteuerliches, aufregendes Jahr 2018!

 

Barista, Barista! Antifascista!

Veröffentlicht: Dezember 25, 2017 in Uncategorized

Vor kurzem hat sich die Initiative Verlage gegen Rechts gebildet.foto

Ich gehöre zu den Erstunterzeichner und möchte Euch auf diese sehr wichtige Organisation hinweisen. Mehr als 45 Verlage und über 100 Einzelpersonen haben den unten stehenden Aufruf unterzeichnet und positionieren sich wahrnehmbar gegen rechte Umtriebe.

Zurzeit findet ein Crowfunding statt, bei dem Verlage gegen Rechts bis Ende Januar Geld sammelt, um Material für die anstehende Leipziger Buchmesse zusammenstellen zu können und somit den dort präsenten rechten Verlagen nicht das Feld zu überlassen. Hier könnt ihr die Initiative finanziell unterstützen.

Hier der Aufruf:

Wir, die unterzeichnenden Verlage, Initiativen und Einzelpersonen, stehen für eine offene Debatte, einen Streit um die richtigen Ideen, um die Gesellschaft voranzubringen. Wir treten für die Teilhabe möglichst vieler Menschen an Literatur, Kultur und Bildung ein. Dabei spielt es keine Rolle, welche Herkunft, Sprache, sexuelle Identität und Orientierung oder Religion jemand hat. Wir wehren uns gegen die Ausgrenzung von Menschen aus diesen Gründen in jeder Form – politisch, sozial oder kulturell.
In krassem Gegensatz zu solch einer grundsätzlich offenen Haltung stehen rechte Medien, die seit Jahren auf der Leipziger Buchmesse präsent sind. Gerade Compact als Sprachrohr von PEGIDA und insbesondere des rechten Flügels der AfD steht nicht für Freiheit – weder für die Freiheit der Menschen noch für die Freiheit der Worte. Rechte Medien hetzen gegen die Presse, verbreiten Verschwörungsmythen und treten offen rassistisch, frauenverachtend und homofeindlich auf. Ihre Positionen sind keine Diskussionsbeiträge, denn an einem Austausch sind sie nicht interessiert. Sie sind die Scharfmacher*innen, in deren Windschatten sich Gewalttäter*innen bewegen. Die Zunahme der Angriffe gegen Geflüchtete und deren Unterkünfte in Deutschland sowie gegen Menschen, die optisch vermeintlich keine „Deutschen“ sind, ist ein Beleg dafür.
Wir werden diesen Zustand nicht ohne Protest hinnehmen. Wir fordern die Leipziger Buchmesse auf, aus den verbalen Bekenntnissen zu demokratischen Grundsätzen Konsequenzen zu ziehen und Raum für Meinungsfreiheit zu bieten. Die Buchmesse ist ein Ort, an dem Buchverlage sowie Medien aller Gattungen und Besucher*innen zusammentreffen und miteinander in Austausch treten, politisch und kulturell. Wir wollen in die Diskussion gehen, möchten auf der Buchmesse über rechte Hetze und Diskriminierung sprechen. Wir laden Verlage, Autor*innen, Journalist*innen und Besucher*innen der Leipziger Buchmesse dazu ein, unter dem Motto #verlagegegenrechts Position zu beziehen. Wir nehmen die Präsenz völkischer, nationalistischer und antifeministischer Verlage nicht wort- und tatenlos hin. Und werden wie in den letzten Jahren Protest organisieren, wo immer wir auf sie treffen.