catching halos on the moon

Veröffentlicht: August 14, 2018 in Uncategorized

Last Call für die anstehenden Workshops!IMG_4224

Kommenden Samstag veranstalte ich in der Volkshochschule Lüneburg erneut einen Workshop zum Thema Die Heldenreise – warum uns Geschichten fesseln. Noch sind wenige Restplätze frei, man darf sich gerne noch rasch anmelden.

Genauso verhält es sich mit dem zweiten Workshop, der eine Woche später, am 25.08.2018, stattfindet. Vom Manuskript zum Verlag betrachten wir gemeinsam die Möglichkeiten des professionellen Schreibens. Auch hier gibt es noch wenige freie Plätze.

Genauere Informationen zu beiden Workshops finden sich hier. Die Anmeldung erfolgt über die vhs Lüneburg. Hier noch ein kurzer Überblick über die beiden Themen.

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i’m becoming something new

Veröffentlicht: Juli 25, 2018 in Uncategorized

Ein neues Buch ist erschienen!IMG_3207

In diesen Tagen hat der Mantikore-Verlag die Kurzgeschichtensammlung Blutroter Stahl veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine erweiterte Neuauflage, der im Prometheus Verlag erschienenen und vergriffenen Anthologie.

Neben mir befinden sich so illustre Autor*innen wie Anja Bagus, B.C. Boldt, Tom Daut, Torsten Exter, Marc Geiger, Christian Günther, Peter Hohmann, Daniel Isberner, Thorsten Küper, Gloria H. Manderfeld, Kay Noa, Christel Scheja, Judith & Christian Vogt, Florian Wehner, Dominik Schmeller, Jörg Benne, Mario Steinmetz und Karl-Heinz Zapf mit an Bord.

Ich selbst bin mit meiner Kurzgeschichte „Der Krähenkönig“ vertreten, in der ein ungleiches Duo sich den Gefahren einer Sword & Sorcery Welt stellt.

Unterhaltung kommt von Haltung

Veröffentlicht: Juli 17, 2018 in Uncategorized

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Leserinnen und Leser,img_3763

ich möchte mich von ganzem Herzen für die zahlreichen Reaktionen bedanken, welche mich seit der Beendigung meiner Zusammenarbeit mit Ulisses Spiele erreicht haben. Ich bin ein bisschen überwältigt.

Natürlich habe ich damit gerechnet, und vor allem gehofft, – nachdem die internen Gesprächsversuche mehrfach gescheitert waren – dass ein Diskurs rund um die Themen Sexismus und Rassismus in der Community entstehen würde. Da erste kritische Stimmen zu der Reproduktion rassistischer Klischees im Buch „Wege der Vereinigung“ noch aktiv und kategorisch von der aktuellen DSA-Redaktion zurückgewiesen wurden, sah ich keinen anderen Weg, als meine Haltung öffentlich zu machen.

Verrückte Tage

Mein Blog hatte in den letzten Tagen mehr als 5000 Aufrufe. Hunderte Foreneinträge und Beiträge wurden in den Sozialen Netzwerken geschrieben. Ich erhielt warme Worte von (ehemaligen) Ulisses-Mitarbeitern und darüber hinaus Zustimmungen von Menschen, mit denen ich schon viele Jahre nicht mehr gesprochen hatte. Rollenspielautoren nahmen sich den Vorfall zu Herzen und kündigten an, homosexuelle Figuren in ihre Texte zu schreiben und Blogger wollen nun nicht mehr über DSA berichten. Mich erreichten Solidaritätsbekundungen von mehreren Illustrator*innen sowie ein Jobangebot von einem Verlag, für den ich bisher noch nicht gearbeitet habe. Ich erhielt bestürzte Mitteilungen von Menschen, die fassungslos auf die Veröffentlichung „Wege der Vereinigung“ blickten, sowie liebevolle und kämpferische Wortmeldungen. Euch allen vielen, vielen Dank.

Kritik an der Kritik

Natürlich gab es auch Gegenwind. Das war zu erwarten, wenngleich mich der offene Sprachjargon der alt-right Bewegung und Pegida / AfD-Sprech doch zusammenzucken ließ. Es sind wenige dieser Stimmen, aber sie sind laut und deutlich. Ein Problem für die Community.

Selbstredend erhielt ich den Vorwurf der Profilierung, wie er wohl immer genannt wird, wenn man für sein Anliegen die Öffentlichkeit sucht. Wer mich kennt, meine Arbeit oder auch nur meinen Blog verfolgt, hat ein ziemlich genaues Bild davon, dass ich meine Überzeugung klar und deutlich artikuliere. Mein letzter Blogbeitrag war nicht meine erste gesellschaftspolitische Wortmeldung und nicht meine letzte. Natürlich geht es auch in diesem Fall um die konkret von mir formulierten Punkte und nicht um Scheingefechte, Verschwörungstheorien oder gar simples Nachtreten. Für solche Spielereien gibt es schlichtweg keinen Grund, und derartige Behauptungen dienen lediglich der Bagatellisierung der geäußerten Kritik.

Ich bin doch kein Rassist, aber…

Die Unkenntnis vieler Stimmen zu den Themen Sexismus und Rassismus hatte mich etwas erschreckt. Diskriminierung ist durchaus wissenschaftlich behandelt, und in der heutigen Zeit sollte es keine große Schwierigkeit sein, um auf entsprechende Erkenntnis zuzugreifen. Dabei will ich nicht ausblenden, dass z. B. Rassismus ein komplexes und schwer zugängliches Thema ist, welches ich sicherlich nicht in diesem Beitrag (er-)klären kann. Und doch habe ich die Hoffnung, dass sich die eine oder der andere auf den Weg macht, um es für sich zu entdecken. Erlaubt mir zwei kurze, inhaltliche Impulse.

Bei rassistischem Verhalten ist die Intention irrelevant. (Zweimal durchatmen und den Satz bitte noch einmal lesen). Ja, genau. Es interessiert schlichtweg nicht, warum jemand rassistische Stereotypen benennt oder gar publiziert. Ein schlechter Witz oder Boshaftigkeit? Völlig egal! In der Rassismusforschung wird davon ausgegangen, dass die Intention für die Wirkungsmacht der geäußerten Diskriminierung weitgehend keine Rolle spielt. Sehr wohl jedoch die Akzeptanz der Gesellschaft für derlei Diskriminierungen. Vielleicht ändert dieser Umstand die eine oder Bewertung der Debatte.

Rassismus ist ein System, welches bestimmte Menschen diskriminiert und der Mehrheitsgesellschaft Privilegien gewährt, zu denen People of Color keinen Zugang erhalten. Menschen in diesem System abzuwerten, weil man sie mit animalischen (und weniger intelligenten) Attributen markiert, ist rassistisches Handeln.

Das System Rassismus fängt im Kopf, in der Sprache und in den Büchern an, wo herabwürdigende, auf kolonialem Boden konstruierte Stereotypen gebildet werden, und nicht erst bei einem Brandanschlag oder Ertrinkenden im Mittelmeer. Das System Rassismus hat Auswirkungen auf Biographien, Karrierechancen, gesellschaftliche Teilhabe, psychische Gesundheit und körperliche Unversehrtheit. Deshalb ist es wichtig, ebendieses System an den Stellen zu benennen, wo es sich zeigt, selbst wenn es eine fragwürdige Spielhilfe für ein von mir geliebtes Rollenspiel ist.

Deutungshoheit

Darüber hinaus finde ich es bemerkenswert, wer hier alles Rassismus zu beurteilen sucht. Wenn die Deutungshoheit ein so umstrittenes Gut ist, wie die Debatte in den Foren zeigt, dann bitte ich die Kritiker meiner Worte sich an Betroffene von Rassismus zu wenden. Ich meine dabei explizit nicht den besten Kumpel, sondern Organisationen wie z. B. die Initiative Schwarzen Menschen in Deutschland e.V. oder die Amadeu-Antonio-Stiftung. Es wäre sicherlich interessant, was sie zu Zitaten wie: „…sind die meisten Mohastämme recht gut mit den Zusammenhängen von Sexualität und Empfängnis vertraut – was sie sich vermutlich aus der eigenen Lebenserfahrung sowie aus der Beobachtung der sie umgebenen Natur abgeleitet haben.“ (Wege der Vereinigung, S.28). Dass hier der aus der Tierwelt bekannte Begriff der „Paarung“ verwendet wird, rundet die koloniale Perspektive ab.

Ein letzter Tipp

Ich empfehle, wenn sich jemand mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen möchte, die Bücher „Exit Racism“ von Tupoka Ogette oder „Deutschland Schwarz Weiß“ von Noah Sow. Beide Werke können sehr hilfreich sein, um sich in die Auseinandersetzung mit (dem eigenen) Rassismus und den eigenen Privilegien zu begeben. Beide Frauen geben übrigens auch Workshops zu rassismuskritischem Handeln.

Was bleibt, ist mein Dank an die vielen engagierten Menschen, die sich aus dem gemütlichen Happyland gewagt haben, um sich lebhaft an der Auseinandersetzung zu beteiligen.

Weitere Beiträge zu der Diskussion finden man unter folgenden Links. Evtl. werde ich diese Liste zu Dokumentationszwecken erweitern, wenn noch interessante Beiträge veröffentlicht werden.

Stellungnahme Ulisses Spiele zur geäußerten Kritik: http://www.ulisses-spiele.de/neuigkeiten/2018-07-13-wege-der-vereinigungen-ein-kontroverses-buch/

Dekonstruktion der Stellungnahme von Michael Masberg: http://www.michael-masberg.de/nichts-verstanden-wenig-gelernt/

Ein zusammenfassender Artikel: https://rakshazarer.wordpress.com/2018/07/13/rassismus-sexismus-shitstorm-in-der-rollenspielcommunity-teil-1-wege-der-vereinigungen/

Tor-online wirft einen Blick auf die Kontroverse: https://www.tor-online.de/feature/buch/2018/07/wege-der-vereinigungen-dsa-sex-spielhilfe-sorgt-fuer-kontroversen/

Newsartikel auf einem Tabletopblog: https://derkleinekrieger.blogspot.com/2018/07/arger-bei-ulisses-spiele.html

Video Orkenspalter TV: https://www.youtube.com/watch?v=FOtT_woLTJ8

Seit 2010 schreibe ich für Das Schwarze Auge.img_3763

Seit 1985 spiele ich die Spiele rund um Aventurien. Während mein erster Roman noch bei FanPro erschien, folgten zwei weitere Bücher bei Ulisses, mehrere Kurzgeschichten, sowie Artikel im Aventurischen Boten. Ich war Jury-Mitglied in einem Kurzgeschichtenwettbewerb, nahm an mehreren Autorentreffen teil, war für das maraskanische Fachlektorat zuständig und aktuell wollten wir gemeinsam Projekte mit einem Umfang von rund einer Millionen Zeichen stemmen, worauf ich mich sehr gefreut hatte. Leider musste ich nun die Reißleine ziehen und mich aus der Zusammenarbeit verabschieden.

Was war geschehen?

Ähnlich wie Michael Masberg, der vor Kurzem ebenfalls seinen Abschied verkündet hatte, waren es anfangs kleinere Dinge die mir aufstießen und welche ich zum Teil kommunizierte, zum Teil auch einfach hingenommen hatte. Doch in letzter Zeit häuften sich die Schwierigkeiten, welche nun zu einer unüberbrückbaren Distanz geführt haben.

Konkret heißt das

Mit der Ankündigung des Buches „Wege der Vereinigung“ war mein Unbehagen geweckt. Auf Nachfragen, wie man ein Buch u. a. über Prostitution veröffentlich könnte ohne dabei die Themen Ausbeutung und sexualisierte Gewalt zu bewegen, wurde mir von Redaktionsseite versichert, dass sie sich mit Experten beraten hätten und LGBTQ-Menschen für das Projekt gewinnen konnten. So sollte ein hohes Maß an Diversität sichergestellt werden.

Leider deuten erste kritische Berichte zu dem Band darauf hin, dass der Wunsch nach Diversity nicht besonders gehört wurde. Ich bin nicht verwundert, dass der Band eine heterosexuelle Ausrichtung aufweist, dass er aber fast ausschließlich weibliche Geschlechtsmerkmale zeigt, finde ich jedoch befremdlich. Wenn ich dann höre, dass im begleitenden Kurzgeschichtenband Vergewaltigungsphantasien dargestellt werden, bleibe ich (beinahe) sprachlos zurück.

Leider passt es ins Bild. Erst vor Kurzem hatte ich vehement interveniert, als die Facebookseite des Schwarzen Auges mit dem unfassbar hässlichen und sexistischen Cover von „Blut & Silber: Das Karghügel-Ahnengrab“ [edit: Autor hat das Cover nach der Kritik geändert] den Scriptorium-Shop bewarb. Der entsprechende Post wurde zwar gelöscht, dass Cover ziert jedoch noch immer das Scriptorium.

All dies habe ich versucht hinzunehmen, intern zu diskutieren oder auf Veränderungen zu drängen. Was ich jedoch nicht mehr hinnehmen kann und möchte ist die Reproduktion von rassistischen Stereotypen, wie sie ebenfalls in dem Band „Wege der Vereinigung“ vorgenommen werden.

Ulisses hat nicht nur ein Problem mit Sexismus

In einer Würfeltabelle, die absurder kaum sein kann (es geht um die Länge von männlichen Geschlechtsteile), erhält ein Schwarze Charakter einen Bonus. Gäbe es keinen rassistischen Hintergrund könnte man den Kopf schütteln, vor so viel kleine-weiße-Jungs-Humor, so geht das natürlich nicht. Es handelt sich um nichts anderes als das Wiedergeben von rassistischen Klischees und eine kolonialistische Reduktion auf die animalische Wildheit von Schwarzen, was offensichtlich sein sollte. Nicht jedoch für den Verlag, der ebendies publizieren lässt.

Ich habe so einen widerlichen Altherrenwitz seit Lothar Matthäus nicht mehr lesen müssen und bin sowohl entsetzt, als auch empört darüber. Wie kann man nur auf den Gedanken kommen die Festschreibung von rassistischen Klischees sei witzig? Und wirklich, ich erwarte auf diese Frage keine Antwort, aber ich erwarte von einem Verlag einen Umgang damit.

Dass das Problem öffentlich in Forendiskussionen verhandelt wurde, liegt bereits mehr als einen Monat zurück. Bisher wurde die Publikation lediglich von Einzelnen Redaktionsmitgliedern mit dem Hinweis auf biologistische Statistiken verteidigt und geäußerte Kritik daran zurückgewiesen. Ein sensibler Umgang mit Themen wie Sexismus und Rassismus kann ich dabei nicht erkennen. Ich möchte die Debatte an dieser Stelle nicht neu aufrollen, sie ist hier und hier gut nachzulesen.

Ich habe mich intern an die Redaktion gewandt und um eine öffentliche Stellungnahme gebeten und darum, diesen Rassismus aus den Büchern zu nehmen. Leider bisher ohne Ergebnis.

Um es noch einmal deutlich zu betonen: Mir geht es nicht um die Frage nach Schuld und Entschuldigung, mir geht es darum anzuerkennen, dass man Rassismus reproduziert und dieses zukünftig weitgehend seinlässt. So wäre die Veränderung des PDFs technisch problemlos möglich. Es sollte auch nicht schwierig sein öffentlich einen Fehler einzuräumen und ihn zu ändern. Wer mich kennt weiß, dass ich der Erste wäre, der dies wohlwollend befördern würde. Rassismus ist in erster Linie keine Einstellung, sondern ein System in dem wir uns alle bewegen. Aus diesem Grund geht es auch nicht darum mit dem Finger auf andere zu zeigen, sondern sich des Themas anzunehmen, es zu reflektieren und sein handeln zu verändern.

Das man mit Diversity im Rollenspiel auch anders umgehen kann zeigt z. B. das Spielerhandbuch von D&D5, wo der Archetyp des Kriegers eben nicht von einem blonden, blauäugigen Recken dargestellt wird, sondern von einem Schwarzen Kämpfer. Bei dieser und mehreren anderen Illustrationen wird deutlich, dass man sich dort Gedanken zu dem Thema gemacht hat. Bei Ulisses kann ich dies nach den genannten Punkten und dem Umgang mit der Kritik nicht erkennen.

Aus diesem Grund habe ich bestehende Produktplanungen abgesagt und mich aus allen Verknüpfungen gelöst. Ich möchte nicht, dass mein Name im Zusammenhang mit oben aufgezeigten Stereotypen und rassistischen Darstellungen genannt wird.

Bedanken möchte ich mich bei allen Wegbegleitern, von denen viele ebenfalls nicht mehr an Das Schwarze Auge beteiligt sind, für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.

Preiset die Schönheit, Bruderschwester

Mike Krzywik-Groß

well new york city really has is all

Veröffentlicht: Juli 2, 2018 in Uncategorized

Spuren im Blätterwald.img_3763

In den letzten Wochen kamen gleich drei Magazine heraus, bei denen ich meinen Namen hineinschmuggeln konnte. Ein guter Grund zu schauen, worum es im Einzelnen geht.

Die neue Ausgabe 37 der Geek! ist erschienen. Ich habe diesmal lediglich eine Serien-Rezension beigesteuert, aber mich umso mehr gefreut, dass mein demnächst erscheinender Roman Alter Ego Erwähnung fand. In Die Rückkehr des Rollenspielromans wirft das Magazin einen ausführlichen Blick auf ganz besondere Reihen, die mir sehr am Herzen liegen.

Ebenfalls erschienen ist die neue Ausgabe der Mephisto, welche ich regelmäßig lese. Diesmal lag dem Heft die Beilage des letzten PAN-Branchentreffens bei. In dem Sonderheft geht es um die Frage „Träumen Androiden von Freiheit?“, die sich rund um die politische Dimension der Phantastik bewegt. Bereits bei dem im April stattfindenden Treffen des Phantastik-Autoren-Netzwerks wurde über die einzelnen Punkte gerungen und heiß diskutiert. Ich durfte einen Artikel mit dem Titel Diversität in der Phantastik – Ein Spielplatz für weiße, konservative Männer? schreiben, der sich kritisch mit den Haltungen der deutschen Phantastik auseinandersetzt und Themen wie Repräsentanz und Rassismus verhandelt.

Zu guter Letzt erschien das neue Programmheft der Volkshochschule Lüneburg. Ich bin mit zwei Workshops rund um das Kreative Schreiben vertreten. Neben einer längeren Veranstaltung rund um die Heldenreise und der Struktur von Geschichten, biete ich erstmals einen Workshop für das professionelle Schreiben an und beleuchte darin, wie ein Manuskript den Weg zum Verlag und auf den Buchmarkt findet. Beide Veranstaltungen finden im August statt, anmelden kann man sich über die Seite der vhs Lüneburg.

caught reflecting in your eyes

Veröffentlicht: Juni 26, 2018 in Uncategorized

Erste Rezension für meinen Mondsplitter.Im-Ruecken-des-Feindesl-Coverpreview

Das Abenteuer Im Rücken des Feindes für das Rollenspiel Splittermond wurde von Nerds-gegen-Stephan besprochen. Dabei wusste das kleine, possierliche Abenteuer zu gefallen. Ich darf an dieser Stelle das Fazit vorwegnehmen: Das Abenteuer schafft es eine Heldengruppe einen Spieleabend lang hervorragend zu unterhalten. Ich freue mich sehr über diese Worte! Wer die ganze Rezension lesen möchte, folge bitte diesem Link.

Aber auch jenseits von offiziellen Besprechungen weiß das Abenteuer zu gefallen. Im Splittermondforum trudeln nach und nach die ersten Bewertungen ein, die durchweg positiv sind. Vielen Dank für die tollen Bewertungen!

Zu guter Letzt möchte ich noch einmal auf die Let´s Plays von Orkenspalter TV hinweisen. Dort sind mittlerweile mehrere Teile veröffentlicht worden. Bestens geeignet für Menschen, die gerade keine Zeit oder keine Gruppe haben, um das Abenteuer zu spielen.

 

Danke NordCon.IMG_4887

Danke, dass ihr jedes Jahr aufs Neue da seid und ein unfassbar hochwertiges und professionelles Programm auf die Beine stellt. Danke an alle Interessierten, welche die Convention zu dem vielfältigen Ort machen, der er ist. Und natürlich danke, dass ich auch in diesem Jahr mit von der Partie sein durfte.

Am Samstag hatte ich eine Premiere. Zum ersten Mal las ich vorab aus dem Manuskript meines im August erscheinenden Buches Alter Ego. Da mein Roman in der Shared World von Shadowrun spielt, hängte ich mich direkt an David Grade, der mit Iwans Weg einen phantastischen Shaodwrunroman geschaffen hatte, und durfte in seiner Lesung als Vorband fungieren. Zu meiner eigentlichen Lesung am Abend revanchierte sich David und gab einen kurzen Einblick in sein Schaffen. Beide Lesungen waren super besucht und ich freue mich, dass das Interesse an Shadowrun ungebrochen zu sein scheint.

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(Wer einen da alles geliked hat?!)

Am Sonntag wurde ich zu einer Podiumsdiskussion geladen und nahm an der Seite von Sonja Rüther, Tom Finn und der nach fünfeinhalbstündiger Autofahrt spontan von mir shanghaiten Judith Vogt Platz. Marco Ansing geleitete uns durch das Thema „Aus der Phantastik lernen“, was zu einigen spannenden Debatten rund um Lerntheorien, Rollenspielerfahrungen sowie dem Star Wars Wertekomplex führte. Es hat mir großen Spaß gemacht und hoffe, dass es bei den interessierten Zuhörer*innen zu einigen Erkenntnisgewinnen kam.

Zu guter Letzt bleibt mir noch zu gratulieren. Die eben bereits erwähnte Judith Vogt hat gemeinsam mit ihrem Mann Christian Vogt den Deutschen Rollenspiel Preis für ihr selbsterstelltes(!) Buch Scherbenland gewonnen. Was für eine tolle Leistung!

Ich freue mich schon auf die nächste NordCon und die damit einhergehenden tollen Begegnungen und beginne nun die Tage zu zählen.